Archiv der Kategorie: Flugblätter

Der 1. Mai 2024: Der Kampf um den Kommunismus ist international!

Es sind 175 Jahre seit dem Aufruf von 1848 vergangen, der das Proletariat aller Länder aufforderte, sich zu vereinigen, um das weltweite System von Ausbeutung und Unterdrückung durch gewaltsame Revolutionen zu stürzen.

Die Schriften des wissenschaftlichen Kommunismus, das „Manifest der Kommunistischen Partei“, „Das Kapital“, „Staat und Revolution“, „Über die Grundlagen des Leninismus“ usw. wurden seitdem weltweit verbreitet. Mit großen Fortschritten und großen Rückschritten hat sich eine kommunistische Weltbewegung herausgebildet, die sich eindeutig nicht nur an Marx und Engels, sondern auch an der sozialistischen Oktoberrevolution 1917, an der sozialistischen Sowjetunion und am roten China, an der weltweiten revolutionären Bewegung der ganzen Welt orientierte.

Flugblatt März/April 2024 als PDF zum download

Den weltweiten Vormarsch der am iranischen Re­gime und an der Hamas orientierteninternationa­len konterrevolutionärenBewegung enttarnen und bekämpfen!

Das judenfeindliche Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 in Israel hat absolut nichts mit einem emanzipatorischen Befreiungskampf zu tun und kann von fortschrittlichen, geschweige denn wirklich kommunistischen Kräften nicht gerechtfertigt und legitimiert werden. Die Hamas und ihre Unterstützer müssen entlarvt und bekämpft werden. Es wäre allerdings engstirnig und naiv, das Problem auf die Hamas und ihren Krieg gegen Israel zu reduzieren. Wir müssen verstehen, dass reaktionäre Kräfte wie Hamas ein internationales Phänomen sind, deren Ziel es gerade auch ist, fortschrittliche und kommunistische Kräfte zu vernichten. Die weltweite Kampagne zur Vernichtung Israels ist Teil eines internationalen konterrevolutionären politischen Phänomens und hat nichts mit wirklicher Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung zu tun. Diese konterrevolutionäre militärische und ideologische Strömung zielt gerade auch darauf ab, jeden Ansatz revolutionärer Politik zu vernichten. Das zeigt sich nicht nur im Iran, sondern auch mit dem IS gegen den kurdischen Befreiungskampf. Diese Strömung richtet ihren Schaden auch in Indien, Pakistan, Indonesien und vielen Staaten Afrikas und der arabischen Halbinsel an. Ohne diese internationale Strömung zu bekämpfen, wird sich in keinem dieser Länder eine demokratisch-revolutionäre oder gar kommunistische Bewegung oder Organisation entwickeln können.

Flugblatt Januar/Februar 2024 als PDF zum download

Das judenfeindliche Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel

Die Ziele der Hamas:
Die Vernichtung des Staates Israel
Soviel jüdische Menschen ermorden wie möglich

Die offen sadistische Ermordung von über 1.200 Personen (die meisten Zivilisten, da­runter viele Kinder) mit über 5.000 zum Teil schwer Verletzten sowie die Geiselnahme von über 240 Personen nach einem militäri­schen Überfall der judenfeindlichen Hamas-Söldnertruppe auf israelisches Gebiet ist ein weiterer, einschneidender Höhepunkt in dem seit 1948 existierenden Kampf zur Ver­nichtung des Staates Israel. Ja es war das größte Massaker an jüdischer Bevölkerung seit 1945.

Der Überfall und das Massaker wirkten wie ein Signal. In der ganzen Welt gibt es einen massiven Aus­bruch von Hass, Feindschaft, Bedrohungen und Angriffen gegen die jüdische Bevölke­rung und gegen jüdische Einrichtungen – auch in Deutschland.

Die Verurteilung dieses Verbrechens der Hamas ist das allererste und allerdringlichste. Aber nicht nur der Raketen-Beschuss auf Israel und der Terror der Hamas gehen weiter. Weiter gehen auch die sich variierende judenfeindliche Hetze sowie Bedrohungen und Angriffe gegen jüdische Bevölkerung weltweit. Beides muss auch hier in Deutsch­land bekämpft werden.

Flugblatt November/Dezember 2023 als PDF zum download

Der deutsche Imperialismus, Terror gegen Refugees und der deutsche Militarismus

Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Zunahme des deutschen Militarismus, der Verschärfung des mörderischen Programms gegen Refugees und der verschärften Ausbeutung durch extreme Inflation bei gleichzeitiger Lohndrückerei. Dieser Zusammenhang lässt sich mit einem Satz zusammenfassen: innenpolitisch und außenpolitisch geht es darum, die Erzielung von maximalem Profit für die Konzerne des deutschen Imperialismus zu garantieren, sowohl kurzfristig als auch langfristig.

Es ist klar, dass der deutsche Militarismus für die Außenpolitik von größter Bedeutung ist, um überall dort einzugreifen, wo sich eine Gelegenheit ergibt, Bundeswehrtruppen einzusetzen oder gar zu stationieren. Es geht darum, dadurch „Erfahrung“ zu sammeln und Druck auszuüben, um Kapital und Ausbeutungsverhältnisse für den deutschen Imperialismus in anderen Ländern zu sichern und auszubauen. Gleichzeitig kann der deutsche Militarismus dann auch besser steuern, dass in solchen Ländern die übergroße Masse der Refugees nicht nach Europa, und damit möglicherweise auch nach Deutschland, gelassen werden.

Die Verschärfung der Hetze und des staatlichen Terrors gegen Refugees, sowie die Hinweise auf die internationale Kriegsgefahr sind psychologisch ein Mittel, verschärfte Ausbeutung durchzusetzen. Es wird so getan, als ginge es nicht um Maximalprofit, sondern um „widrige Umstände“, sozusagen von der Art und Größenordnung einer Naturkatastrophe oder Ähnlichem. Diese psychologische Kriegsführung gegen die große Mehrheit der proletarischen Werktätigen in den Fabriken, aber auch zunehmend in Büros und anderen Institutionen, arbeitet nicht mit Logik, sondern mit Verleumdung: schuld sind eben die Refugees und die notwendige Aufrüstung, die dazu führen, dass Lohnabschlüsse weit unterhalb der Inflationsrate bleiben, ja das überhaupt überall Sozialleistungen abgebaut werden müssen: Schuld ist die internationale Lage, schuld sind die Geflüchteten!

Flugblatt September/Oktober 2023 als PDF zum download

Nazis – Polizeistaatliche Aktionen – Lina

Es gibt nicht nur Nazis auf der Straße und im Parlament. Es gibt auch jede Menge Nazis und ihre Helfer in der Polizei, in den Geheimdiensten und der Bundeswehr – und nicht zu vergessen in der Justiz.

Die gegen Nazis ankämpfende Aktivistin Lina wurde zu 5 Jahren und 2 Monaten Gefäng­nis verurteilt, weil sie sich gemeinsam mit anderen gegen Nazis gewehrt hatte. Andere Antifas wurden zu Haftstrafen bis zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt.Absurde Vorwürfe wurden für die Verurteilung benutzt: Früher hieß es „Rädelsführer“, heute heißt es „kriminelle Vereinigung“. Was sind das für Richter, die vor einiger Zeit Ella-Alle und nun Lina und andere zu mehrjährigen Strafen verurteilt ha­ben? Und was sind das für Staatsanwälte?

Flugblatt Juli/August 2023 als PDF zum download

Nur ein Traum? Ukrainische und russischeArmeeangehörige umarmen sich an der Front!

„Auf dem Territorium der Ukraine haben es ukrainische und russische
Armeeangehörige geschafft, die Kampfhandlungen einzustellen,
sich zusammen zu schließen und aller Welt deutlich zu
machen: Dieser Krieg ist verbrecherisch und muss sofort beendet
werden! Und die Beendigung, so ihre Botschaft, soll in erster Linie
von der Masse der Bevölkerung beider Staaten, beider Länder,
von Angehörigen beider Armeen ausgehen!“

Ist das wirklich geschehen? Nein, das ist nicht geschehen, noch nicht geschehen und wir wissen nicht, ob es und wann es geschieht! Nötig wäre es alle Mal.

Flugblatt Mai/Juni 2023 als PDF zum download

Zum 1. Mai 2023: Die Kämpfe und Streiks in Frankreich

Nicht nur, aber gerade am 1. Mai ist es wichtig, den Blick auf die Kämpfe zu richten, die das Proletariat und die anderen Werktätigen weltweit führen. Während die hier in Deutschland Herrschenden ein großes Interesse daran haben, diese Kämpfe zu vertuschen, ist es für alle, die wirklich proletarisch-internationalistisch für die Zerschlagung der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen wollen, wichtig, aus diesen Kämpfen zu lernen und diese nach Kräften zu unterstützen. Wir kennen nicht alle Streikkämpfe und anderen Kampfbewegungen in den verschie-denen Ländern, insbesondere nicht – ein erheblicher Mangel – außerhalb Europas. Wir wissen aber, dass gegenwärtig die Kämpfe und Streiks in Frankreich eine herausragende Rolle spielen. Daher gilt es unserer Meinung nach, gerade diese am 1. Mai besonders herauszustellen.

Flugblatt März/April 2023 als PDF zum download

Beilage: 175 Jahre „Das Manifest der Kommunistischen Partei“,
das Programm des Kommunismus als PDF zum download

Der deutsche Imperialismus geht seinen Weg: Was Kampf dem deutschen Imperialismus, Revanchismus und Militarismus bedeutet!

Die Begriffe sind nicht neu. Sie wirken auf manche „veraltet“, „überholt“ und verstaubt“. „So spricht man heute nicht mehr!“, heißt es. Imperialismus? Den gibt es schon lange angeblich nicht mehr. Wir seien angeblich im „Postimperialismus“!  Revanchismus? Lange vorbei – angeblich seit den „Ostverträgen“! Militarismus? „Ha, ha, ha, eine Lachnummer, die Bundeswehr besteht ja nur aus kaputtem Material und lächerlichen Figuren“!

Es geht nicht um den Wortlaut von Begriffen im Alltag. Wohl aber geht es um theoretische Klarheit in der Tradition des wissenschaftlichen Kommunismus mit einer darauf aufbauenden und sich daran orientierenden politischen Linie gegen den „eigenen“, den deutschen Imperialismus. Denn es gilt nach wie vor: Der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Flugblatt 1-2/2023 als PDF zum download

Beilage: Plakatserie 100 Jahre deutscher Imperialismus – 100 Jahre Raub und Mord PDF zum download

Vor 75 Jahren: Der Kampf für die Gründung und Verteidigung Israels – ein großer Sieg

Im Kampf gegen die englische imperialistische Kolonialmacht, gegen die arabischen Feudalstaaten und ihre arabisch-palästinensischen Unterstützer wurde am 15. Mai 1948 auf dem Hintergrund des Teilungsplans der UNO von November 1947 Israel gegründet. Bis heute sind Streitpunkte: War die Gründung Israels in Palästina richtig? Warum wurde die Gründung Israels von der kommunistischen Weltbewegung unterstützt?

Um diese und noch viele weitere Fragen zum Themenkomplex Israel/Palästina gibt es ein extrem großes Durcheinander auch bei Gruppen, die sich selbst kommunistisch oder antifaschistisch nennen. Gerade in heutigen Debatten ist es aus unserer Sicht zentral, zunächst die Frage der Gründung des Staates Israels zu diskutieren. Wenn selbst in dieser grundlegenden Frage keine Einigung erreicht wird, weil vertreten wird, dass die Gründung Israels angeblich ein kolonialistischer Akt gewesen sei, der auf die Vertreibung der arabisch-palästinensischen Bevölkerung ausgerichtet gewesen sei, dann ist klar, dass eine weitere Diskussion, wenn nicht unmöglich, aber auf jeden Fall wesentlich erschwert ist. Denn eine solche Delegitimierung des Staates Israel, wie sie heute vor allem von palästinensischen Organisationen wie PLO, Hamas usw. vertreten wird, zielt direkt oder indirekt auf die Vernichtung Israels durch einen erneuten Krieg ab.

Es ist jedoch unbestritten: Selbst wenn es Einigung darüber gäbe, dass die Gründung des Staates Israel richtig war, ist damit eine Fülle weiterer Fragen aus der Geschichte Israels und der aktuellen Lage dort nicht geklärt. Aber dann wäre zumindest ein Fundament für eine solidarische Diskussion gelegt.

Der Kampf um die Frage der Gründung Israels ist in erster Linie eine Frage des demokratischen Kampfes, eine Frage im Kampf gegen Judenfeindschaft. Aber es geht auch um den Kampf gegen den Antikommunismus. Es geht um kommunistische Positionen im Kampf gegen judenfeindliche Geschichtsfälschung.

Flugblatt 11-12/2022 als PDF zum download

Das mutige Beispiel der kämpfenden Frauen im Iran! Solidarität mit den Kämpfen gegen das mörderische Regime im Iran

Das sich auf den Islam berufende klerikal-faschistische Regime im Iran ist schon längere Zeit mit teilweise heftigen Kämpfen konfrontiert angesichts des patriarchalischen Terrors gegen Frauen, der Unterdrückung der Nationalitäten und nationalen Minderheiten und einer sich verschärfenden wirtschaftlichen und sozialen Lage.
Die Ermordung der 22-jährigen Kurdin Masha Jina Amini, die von den Schergen des iranischen Regimes am 16. September in Teheran im Gefängnis totgeprügelt worden war, weil sie ihr Kopftuch „nicht richtig“ getragen hatte, löste eine bisher ungeahnte Welle des Protests und des Widerstands aus, die seitdem das reaktionäre Regime im Iran zunehmend erschüttert.
Den ersten Schritt machten die Frauen. Die Bevölkerung der national unterdrückten Gebiete, vor allem Kurd:innen, Jugendliche, Studierende und schließlich das Proletariat der Ölraffinerien und ölverarbeitenden Industrie schlossen sich an.

Flugblatt 9-10/ 2022 als PDF zum Download