Im Rahmen des wissenschaftlichen Kommunismus und ernster Wissenschaft überhaupt ist klar, dass Argumente, Beweise, gesicherte Fakten und Logik entscheidend sind und nicht, dass irgendwelche Autoritäten angerufen werden. Das gilt ganz besonders bei schwierigen Fragen: wenn der Schein trügt und nicht nach Ursachen geforscht wird, wenn im Kampf in antiwissenschaftlicher Weise immer massiver sich auf irgendwelche Autoritäten berufen wird, um die eigene falsche Position durchzudrücken.
75 Jahre „Charta der Heimatvertriebenen“: Friedrich Merz als aktuelles Sprachrohr des deutschen Revanchismus
Im Grunde nichts Neues, aber dann doch mit etwas verblüffender Pointe: Bundeskanzler Friedrich Merz lobt die „Charta der Heimatvertriebenen“ von 1950 in den höchsten Tönen, ein Grunddokument des deutschen Revanchismus. Was das für ein das Dokument ist, muss geklärt werden. Vorab: Es richtet sich direkt gegen das im August 1945 von den Alliierten der Anti-Hitler-Koalition beschlossene „Potsdamer Abkommen“. Dessen Hauptpunkte werden nach wie vor vom deutschen Imperialismus, seiner Politik und seiner Propaganda nicht anerkannt.
Friedrich Merz lässt es sich in seiner Rede nicht nehmen, die im „Potsdamer Abkommen“ beschlossene gerechte Umsiedlung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn nach Deutschland als angebliches Unrecht anzuprangern und dann auf das angebliche „Unrecht“ Israels im Gaza-Streifen zu kommen. Das passiert sicher nicht ganz zufällig zu einem Zeitpunkt, wo die Phrase von der „Solidarität mit Israel“ des deutschen Imperialismus sich nicht nur symbolisch in Luft auflöst.
Das, was bisher eher unterschwellig und nur ab und an offen behauptet wurde, das ist nun offiziell. Es ist eine altbekannte Melodie: „Die Deutschen wissen, was Vertreibung und Bombardierung ist. Das ist immer Unrecht und deswegen ist alles, was Israel in Gaza macht ebenso ein Unrecht, wie es die armen Deutschen 1945 erlebt haben.“
Wir kennen diese Melodie, sie gibt es seit 80 Jahren und wir kennen die Verfasser!
Historische und aktuelle Bedeutung: Die Erstürmung der Nazi-Zentrale Berlin im April 1945
Durch den Kampf der Armeen der Staaten der Anti-Hitler-Koalition, allen voran der Roten Armee, und der anti-nazistischen Kräfte der Länder, die von den Nazis überfallen und besetzt worden waren, war die Nazi-Armee im April 1945 schon in großem Ausmaß zurückgedrängt und zerschlagen. Die Niederlage des Nazi-Regimes war absehbar.
Und dennoch: Gerade die Zentrale der Nazis, Berlin, wurde noch mit mehr als eine Million Wehrmachtsangehörigen, SS-Mördern und einem ausgehobenen sogenannten „Volkssturm“ massiv verteidigt. Es begann die entscheidende, zwei Wochen dauernde „Schlacht um Berlin“, eine Schlacht, die nur ein Ziel hatte: Die bedingungslose Kapitulation des Nazi-Staates. Die Schlacht um Berlin kostete noch über 80.000 Rotarmistinnen und Rotarmisten das Leben.
In dieser für den Krieg entscheidenden letzten großen Schlacht wurde so einiges besonders deutlich: Den zahlenmäßig schwachen Anti-Nazi-Kräften in Deutschland war es nicht gelungen, durch eigene Aktionen oder durch die Organisation von Widerstand die Rote Armee militärisch zu unterstützen, auch nicht in Berlin. In Berlin, der einstigen Hochburg der Kommunistischen Partei Deutschlands, musste die Zentrale der Nazis im Straßenkampf Stadtteil für Stadtteil, Haus für Haus erobert werden.
Der 1. Mai: Internationaler Kampftag desProletariats für den Kommunismus Die Vernichtung des Kapitalismus: Die „Eigentumsfrage“
Als Marx und Engels 1848 bereits in einer frühen Phase der Entwicklung des Kapitalismus das „Manifest der Kommunistischen Partei“ verfassten, war das im Kern das kommunistische Kampfprogramm für das Proletariat aller Länder. Damals gab es eine Fülle von Kampferfahrungen des Proletariats noch nicht. Doch schon in dieser programmatischen Schrift analysierten und zeigten Marx und Engels: Alles Gerede von „Gesellschaftsveränderung“, sozialer Gerechtigkeit“ usw. taugt nichts, wird oder ist schon Betrug, wenn die zentrale Bedeutung der „Eigentumsfrage“ mit all ihren Konsequenzen ausgeklammert, vertuscht und lächerlich gemacht wird.
„REMIGRATION“- und Abschottungs-Politik der‚vaterländischen‘ Parteien als Teil einer brutaler undoffener werdenden „Rechtsentwicklung“! Deutscher Drecks-Chauvinismus:„Deutschland zuerst!“
Im Grunde ist es nichts Neues. Das was die Nazi-Partei AFD so massiv gefordert hat – „REMIGRATION“ – und zu durchaus berechtigten großen Protesten geführt hat, war eigentlich ja auch nur eine Fortsetzung und Zuspitzung von Seehofer (CSU, ehemaligen Innenminister) und Frau Faeser (SPD, aktuelle Interims Innenministerin, die Seehofer II genannt werden könnte). Faeser hat bereits als Innenministerin in ihrer Amtszeit schon eine brutale Maßnahme nach der anderen festgeklopft. Die neue Regierungskoalition von SPD und CDU setzt nun weiter fort, was als Anbiederung an die deutsche Spießer-Seele und Mentalität sowie als Anbiederung an die Klientel der AFD erklärt werden muss. Da geht es immer mehr auch um deutschen Nationalismus. Dieser hat nicht nur die Funktion, die Zustimmung großer Bevölkerungsteile zur mörderischen Abschiebungs- und Abschottungspolitik einzuholen. Vielmehr hat das Hochpeitschen des deutschen Nationalismus auch die Funktion, den deutschen Militarismus nach innen und nach außen in einem Maß zu forcieren, wie es das seit 1945 nicht gab. Es kommt darauf an, dass sich die kommunistischen Kräfte den daraus folgenden Aufgaben wirklich stellen.
Massenmord durch qualvollen Hungertod, Inhaftierung und Deportation der „Zama-Zama“-Bergleute: Das ANC-Regime in Südafrika zeigt erneut sein reaktionäres Gesicht
Sechs Monate lang wurden in einer stillgelegten Gold-Mine in Südafrika mehrere Tausend sogenannte „illegale“ Bergleute unter Tage von Nahrung, Wasser und Strom abgeschnitten. Unter den Augen der Öffentlichkeit. Sie sollten entweder qualvoll verhungern oder sich ergeben. „Wir werden sie ausräuchern!“ hieß es von Seiten der ANC-Regierung. Mehr als hundert Verhungerte sind bisher erwiesen. Von vielen Seiten wird nun zu Recht an das Massaker der ANC-Polizei an den streikenden Bergleuten in Marikana 2012 erinnert.
Ein genauerer Blick zeigt mehreres: Erstens handelt es sich um ein geplantes Verbrechen des reaktionären Regimes, das in Südafrika an der Macht ist. Zweitens wird noch einmal besonders krass deutlich, dass der heutige ANC mit dem ANC, der jahrzehntelang den Kampf gegen das Apartheidregime in Südafrika führte, außer dem Namen nichts mehr gemein hat. Drittens zeigt sich, dass es nichts als ein demagogisches Ablenkungsmanöver ist, wenn sich die ANC-Regierung mit an die Spitze internationaler Kampagnen gegen eine angebliche „Apartheid“ in Israel stellt. Es geht darum, von den Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen abzulenken, die heute in Südafrika herrschen und die für die große Mehrheit der schwarzen Bevölkerung besonders krass sind. Nur wenige erinnern auch daran, dass das ANC-Regime fest an der Seite der Judenfeinde von Hamas, Iran und der Türkei steht und was das mit der Klage der Regierung Südafrikas vor dem IGH in Den Haag wegen angeblichen „Völkermords durch Israel“ zu tun hat.
Lenins Schriften: Ein Grund zum Nachdenken und zum Studieren
Vor 100 Jahren starb Lenin. Damals gab es eine kommunistische Weltbewegung, die erstarkte. Es gab die sozialistische Sowjetunion, die sich im Aufbau befand. Und die proletarische Bewegung im Westen sowie die nationalen, demokratischen Befreiungsbewegungen gegen den Kolonialismus und Neokolonialismus im Osten erlebten einen Aufschwung. Und heute, im Jahre 2024?
Die Weltgeschichte kennt auch gigantische Niederlagen der proletarischen Bewegung. Wir erinnern an 1914, als die große „II. Internationale“, als fast alle sozialistischen Parteien, auch die SPD, zu „Vaterlandsverteidigern“ wurden. Nur in Russland gab es einen theoretisch und politisch klaren Kampf gegen den imperialistischen Krieg unter Führung Lenins, der aus dieser welthistorischen Niederlage die richtigen Schlüsse zog. Die sozialistische Sowjetunion erstarkte auch nach Lenins Tod und – das können selbst eingefleischte „Antistalinisten“ nicht leugnen – sie besiegte auch den Nazifaschismus.
Und auch das kann heute niemand mehr leugnen: Die rote Sowjetunion hat wie später das rote China und andere ehemals rote Staaten die Farbe gewechselt, sich mit dem Imperialismus arrangiert, ist kapitalistisch und immer reaktionärer geworden. Russland ist heute selbst eine imperialistische Großmacht. In China herrscht eine reaktionäre kapitalistische Diktatur. Es gibt keine starken kommunistischen Parteien mehr, sondern nur noch Zerrbilder ehemaliger kommunistischer Parteien und sich kommunistisch nennende Gruppen, die in Wirklichkeit pseudokommunistisch sind. Was tun? Alles durchdenken und wieder von vorne anfangen.
Kritik an der gemeinsamen Erklärung „Der 7. Oktober und seine Folgen“ von acht Gruppen (Kritische Kommunist:innen)
Wir haben euer Positionspapier intensiv und mehrfach studiert, ausführlich diskutiert und finden viele Positionen völlig richtig, einige richtig, aber nicht ausreichend, aber es gibt auch große und prinzipielle Probleme. Am Ende eures Papiers bittet Ihr ja um Diskussionsbeiträge. Wir hoffen dann auch auf eine Diskussion und eine Entgegnung/Antwort von Euch.
Wir senden unseren Diskussionsbeitrag und eure Erklärung auch an eine nicht geringe Zahl anderer antifaschistischer Gruppen, die sich klar gegen die faschistische Hamas und gegen die antijüdische Propaganda im Zusammenhang mit Israel positioniert haben, denn auch dort werden die von euch aufgeworfenen Fragen diskutiert.
Kritik an der gemeinsamen Erklärung (September 2024) als PDF zum download
Antinational? Thesen zur nationalen Frage
Nationalismus spielt heute in den meisten Ländern der Welt eine sehr üble Rolle, um die Massen aufzuhetzen, das „Teile und Herrsche“ durchzusetzen und die Klassengegensätze zu verschleiern. Der Kampf gegen diesen reaktionären Nationalismus muss in jedem Land geführt werden, wo es ihn gibt – gerade auch in Deutschland. Dies darf aber nicht dazu führen, den gegen nationale Unterdrückung gerichteten Nationalismus bei unterdrückten Nationalitäten, der ein revolutionäres Potential haben könnte, als faktisch reaktionär hinzustellen, wie dies von sogenannten „antinationalen“ Kräften auch in Deutschland propagiert wird. Zu welchen falschen politischen Einschätzungen und falschen Haltungen das führt, aber auch welche Probleme in Debatten zu berücksichtigen sind, soll in den folgenden Thesen zur nationalen Frage mit Blick auf die Geschichte in Deutschland und international sowie auf die aktuelle internationale Lage genauer ausgeführt werden.
Fehlende Solidarität mit den demokratischen und revolutionären Kämpfen im Iran – Warum? Kampf gegen den Hinrichtungsterror und die Repressionen des mörderischen Regimes im Iran!
Im Iran wurden in den letzten 18 Monaten mehr als 1.100 Hinrichtungen durchgeführt. Damit versucht das klerikal-faschistische Regime zu verhindern, dass sich erneut Massenkämpfe wie in den Monaten seit September 2022 entwickeln. Mit seinem Hinrichtungsterror konnte und kann das mörderische Regime jedoch nicht verhindern, dass die Kämpfe gegen die Unterdrückung der Frauen, der Nationalitäten, gegen das wirtschaftliche und soziale Elend – und eben auch der Widerstand in den Gefängnissen gegen die drohenden Hinrichtungen – weitergehen.Die Haltung zu den Kämpfenden im Iran ist ein Prüfstein für den Zustand jeder fortschrittlichen Bewegung in jedem Land der Welt, auch in Deutschland. Dass sich sogenannte pseudolinke Gruppen in Deutschland ganz auf Gaza und die Verharmlosung oder gar Unterstützung der Hamas konzentrieren, ist nur die eine Seite der Medaille. Der eigentliche Drahtzieher des Terrors von Hisbollah, Hamas und anderen faschistischen Söldnertruppen ist das Regime im Iran. Auch unter diesem Gesichtspunkt ist der Kampf gegen das Regime im Iran von so großer internationaler Bedeutung. Und es ist kein Zufall, dass gerade die Gruppen, die unter dem Deckmantel der Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung in Gaza faktisch die Hamas unterstützen, nichts, aber auch gar nichts tun, um sich mit den demokratischen und revolutionären Kämpfen im Iran zu solidarisieren! Gerade diese Strömung gilt es zu bekämpfen.
Die Verantwortung für die elende Lage der Zivilbevölkerung in Gaza liegt vor allem bei der Hamas!
Um den Verstand auszuschalten, arbeiten reaktionäre Politiker und Ideologen seit jeher als psychologische Werbe- und Propagandaspezialisten mit der Macht der Emotionen, die durch Bilder hervorgerufen werden. Das ist auch nach dem 7. Oktober 2023 bis heute tägliche Praxis.
Tatsache ist: Die Zerstörungen von Infrastruktur und Häusern, die Bilder von Toten, gerade auch von getöteten Kindern in Gaza, enthalten ausgesprochen oder unausgesprochen eine Anklage gegen Krieg. Die Schrecken des Krieges verdichten sich tatsächlich in solchen Fotos, Filmen und Beschreibungen.Aber: Bewusst und ohne klare Aussage über die Ursache und wer die eigentliche Verantwortung dafür trägt, werden diese Bilder millionenfach benutzt, um Israel ausgesprochen oder unausgesprochen für diese Zustände verantwortlich zu machen. Alle wissen, dass diese Bilder der Zerstörung und des Elends sehr oft das Ergebnis militärischer Aktionen der israelischen Armee sind. Das ist eine unbestreitbare Tatsache. Die Macht dieser Bilder auf Menschen, die zwar eine gewisse humanistische Grundhaltung gegen Kriege haben, aber zum Teil unpolitisch sind, zum Teil seit Jahrzehnten mit einer antijüdischen Hetzkampagne gefüttert werden, schlägt jetzt durch: Israel ist schuld, „die Juden sind schuld“, nach dem Motto: Das sehen doch alle, die diese Bilder ansehen.
Der 1. Mai 2024: Der Kampf um den Kommunismus ist international!
Es sind 175 Jahre seit dem Aufruf von 1848 vergangen, der das Proletariat aller Länder aufforderte, sich zu vereinigen, um das weltweite System von Ausbeutung und Unterdrückung durch gewaltsame Revolutionen zu stürzen.
Die Schriften des wissenschaftlichen Kommunismus, das „Manifest der Kommunistischen Partei“, „Das Kapital“, „Staat und Revolution“, „Über die Grundlagen des Leninismus“ usw. wurden seitdem weltweit verbreitet. Mit großen Fortschritten und großen Rückschritten hat sich eine kommunistische Weltbewegung herausgebildet, die sich eindeutig nicht nur an Marx und Engels, sondern auch an der sozialistischen Oktoberrevolution 1917, an der sozialistischen Sowjetunion und am roten China, an der weltweiten revolutionären Bewegung der ganzen Welt orientierte.
Den weltweiten Vormarsch der am iranischen Regime und an der Hamas orientierteninternationalen konterrevolutionärenBewegung enttarnen und bekämpfen!
Das judenfeindliche Massaker der Hamas vom 7. Oktober 2023 in Israel hat absolut nichts mit einem emanzipatorischen Befreiungskampf zu tun und kann von fortschrittlichen, geschweige denn wirklich kommunistischen Kräften nicht gerechtfertigt und legitimiert werden. Die Hamas und ihre Unterstützer müssen entlarvt und bekämpft werden. Es wäre allerdings engstirnig und naiv, das Problem auf die Hamas und ihren Krieg gegen Israel zu reduzieren. Wir müssen verstehen, dass reaktionäre Kräfte wie Hamas ein internationales Phänomen sind, deren Ziel es gerade auch ist, fortschrittliche und kommunistische Kräfte zu vernichten. Die weltweite Kampagne zur Vernichtung Israels ist Teil eines internationalen konterrevolutionären politischen Phänomens und hat nichts mit wirklicher Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung zu tun. Diese konterrevolutionäre militärische und ideologische Strömung zielt gerade auch darauf ab, jeden Ansatz revolutionärer Politik zu vernichten. Das zeigt sich nicht nur im Iran, sondern auch mit dem IS gegen den kurdischen Befreiungskampf. Diese Strömung richtet ihren Schaden auch in Indien, Pakistan, Indonesien und vielen Staaten Afrikas und der arabischen Halbinsel an. Ohne diese internationale Strömung zu bekämpfen, wird sich in keinem dieser Länder eine demokratisch-revolutionäre oder gar kommunistische Bewegung oder Organisation entwickeln können.
Das judenfeindliche Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 in Israel
Die Ziele der Hamas:
Die Vernichtung des Staates Israel
Soviel jüdische Menschen ermorden wie möglich
Die offen sadistische Ermordung von über 1.200 Personen (die meisten Zivilisten, darunter viele Kinder) mit über 5.000 zum Teil schwer Verletzten sowie die Geiselnahme von über 240 Personen nach einem militärischen Überfall der judenfeindlichen Hamas-Söldnertruppe auf israelisches Gebiet ist ein weiterer, einschneidender Höhepunkt in dem seit 1948 existierenden Kampf zur Vernichtung des Staates Israel. Ja es war das größte Massaker an jüdischer Bevölkerung seit 1945.
Der Überfall und das Massaker wirkten wie ein Signal. In der ganzen Welt gibt es einen massiven Ausbruch von Hass, Feindschaft, Bedrohungen und Angriffen gegen die jüdische Bevölkerung und gegen jüdische Einrichtungen – auch in Deutschland.
Die Verurteilung dieses Verbrechens der Hamas ist das allererste und allerdringlichste. Aber nicht nur der Raketen-Beschuss auf Israel und der Terror der Hamas gehen weiter. Weiter gehen auch die sich variierende judenfeindliche Hetze sowie Bedrohungen und Angriffe gegen jüdische Bevölkerung weltweit. Beides muss auch hier in Deutschland bekämpft werden.
Der deutsche Imperialismus, Terror gegen Refugees und der deutsche Militarismus
Es gibt einen Zusammenhang zwischen der Zunahme des deutschen Militarismus, der Verschärfung des mörderischen Programms gegen Refugees und der verschärften Ausbeutung durch extreme Inflation bei gleichzeitiger Lohndrückerei. Dieser Zusammenhang lässt sich mit einem Satz zusammenfassen: innenpolitisch und außenpolitisch geht es darum, die Erzielung von maximalem Profit für die Konzerne des deutschen Imperialismus zu garantieren, sowohl kurzfristig als auch langfristig.
Es ist klar, dass der deutsche Militarismus für die Außenpolitik von größter Bedeutung ist, um überall dort einzugreifen, wo sich eine Gelegenheit ergibt, Bundeswehrtruppen einzusetzen oder gar zu stationieren. Es geht darum, dadurch „Erfahrung“ zu sammeln und Druck auszuüben, um Kapital und Ausbeutungsverhältnisse für den deutschen Imperialismus in anderen Ländern zu sichern und auszubauen. Gleichzeitig kann der deutsche Militarismus dann auch besser steuern, dass in solchen Ländern die übergroße Masse der Refugees nicht nach Europa, und damit möglicherweise auch nach Deutschland, gelassen werden.
Die Verschärfung der Hetze und des staatlichen Terrors gegen Refugees, sowie die Hinweise auf die internationale Kriegsgefahr sind psychologisch ein Mittel, verschärfte Ausbeutung durchzusetzen. Es wird so getan, als ginge es nicht um Maximalprofit, sondern um „widrige Umstände“, sozusagen von der Art und Größenordnung einer Naturkatastrophe oder Ähnlichem. Diese psychologische Kriegsführung gegen die große Mehrheit der proletarischen Werktätigen in den Fabriken, aber auch zunehmend in Büros und anderen Institutionen, arbeitet nicht mit Logik, sondern mit Verleumdung: schuld sind eben die Refugees und die notwendige Aufrüstung, die dazu führen, dass Lohnabschlüsse weit unterhalb der Inflationsrate bleiben, ja das überhaupt überall Sozialleistungen abgebaut werden müssen: Schuld ist die internationale Lage, schuld sind die Geflüchteten!
Nazis – Polizeistaatliche Aktionen – Lina
Es gibt nicht nur Nazis auf der Straße und im Parlament. Es gibt auch jede Menge Nazis und ihre Helfer in der Polizei, in den Geheimdiensten und der Bundeswehr – und nicht zu vergessen in der Justiz.
Die gegen Nazis ankämpfende Aktivistin Lina wurde zu 5 Jahren und 2 Monaten Gefängnis verurteilt, weil sie sich gemeinsam mit anderen gegen Nazis gewehrt hatte. Andere Antifas wurden zu Haftstrafen bis zu drei Jahren und drei Monaten verurteilt.Absurde Vorwürfe wurden für die Verurteilung benutzt: Früher hieß es „Rädelsführer“, heute heißt es „kriminelle Vereinigung“. Was sind das für Richter, die vor einiger Zeit Ella-Alle und nun Lina und andere zu mehrjährigen Strafen verurteilt haben? Und was sind das für Staatsanwälte?
Nur ein Traum? Ukrainische und russischeArmeeangehörige umarmen sich an der Front!
„Auf dem Territorium der Ukraine haben es ukrainische und russische
Armeeangehörige geschafft, die Kampfhandlungen einzustellen,
sich zusammen zu schließen und aller Welt deutlich zu
machen: Dieser Krieg ist verbrecherisch und muss sofort beendet
werden! Und die Beendigung, so ihre Botschaft, soll in erster Linie
von der Masse der Bevölkerung beider Staaten, beider Länder,
von Angehörigen beider Armeen ausgehen!“
Ist das wirklich geschehen? Nein, das ist nicht geschehen, noch nicht geschehen und wir wissen nicht, ob es und wann es geschieht! Nötig wäre es alle Mal.
Zum 1. Mai 2023: Die Kämpfe und Streiks in Frankreich
Nicht nur, aber gerade am 1. Mai ist es wichtig, den Blick auf die Kämpfe zu richten, die das Proletariat und die anderen Werktätigen weltweit führen. Während die hier in Deutschland Herrschenden ein großes Interesse daran haben, diese Kämpfe zu vertuschen, ist es für alle, die wirklich proletarisch-internationalistisch für die Zerschlagung der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung kämpfen wollen, wichtig, aus diesen Kämpfen zu lernen und diese nach Kräften zu unterstützen. Wir kennen nicht alle Streikkämpfe und anderen Kampfbewegungen in den verschie-denen Ländern, insbesondere nicht – ein erheblicher Mangel – außerhalb Europas. Wir wissen aber, dass gegenwärtig die Kämpfe und Streiks in Frankreich eine herausragende Rolle spielen. Daher gilt es unserer Meinung nach, gerade diese am 1. Mai besonders herauszustellen.
Der deutsche Imperialismus geht seinen Weg: Was Kampf dem deutschen Imperialismus, Revanchismus und Militarismus bedeutet!
Die Begriffe sind nicht neu. Sie wirken auf manche „veraltet“, „überholt“ und verstaubt“. „So spricht man heute nicht mehr!“, heißt es. Imperialismus? Den gibt es schon lange angeblich nicht mehr. Wir seien angeblich im „Postimperialismus“! Revanchismus? Lange vorbei – angeblich seit den „Ostverträgen“! Militarismus? „Ha, ha, ha, eine Lachnummer, die Bundeswehr besteht ja nur aus kaputtem Material und lächerlichen Figuren“!
Es geht nicht um den Wortlaut von Begriffen im Alltag. Wohl aber geht es um theoretische Klarheit in der Tradition des wissenschaftlichen Kommunismus mit einer darauf aufbauenden und sich daran orientierenden politischen Linie gegen den „eigenen“, den deutschen Imperialismus. Denn es gilt nach wie vor: „Der Hauptfeind steht im eigenen Land!“
Flugblatt 1-2/2023 als PDF zum download
Beilage: Plakatserie 100 Jahre deutscher Imperialismus – 100 Jahre Raub und Mord PDF zum download
Vor 75 Jahren: Der Kampf für die Gründung und Verteidigung Israels – ein großer Sieg
Im Kampf gegen die englische imperialistische Kolonialmacht, gegen die arabischen Feudalstaaten und ihre arabisch-palästinensischen Unterstützer wurde am 15. Mai 1948 auf dem Hintergrund des Teilungsplans der UNO von November 1947 Israel gegründet. Bis heute sind Streitpunkte: War die Gründung Israels in Palästina richtig? Warum wurde die Gründung Israels von der kommunistischen Weltbewegung unterstützt?
Um diese und noch viele weitere Fragen zum Themenkomplex Israel/Palästina gibt es ein extrem großes Durcheinander auch bei Gruppen, die sich selbst kommunistisch oder antifaschistisch nennen. Gerade in heutigen Debatten ist es aus unserer Sicht zentral, zunächst die Frage der Gründung des Staates Israels zu diskutieren. Wenn selbst in dieser grundlegenden Frage keine Einigung erreicht wird, weil vertreten wird, dass die Gründung Israels angeblich ein kolonialistischer Akt gewesen sei, der auf die Vertreibung der arabisch-palästinensischen Bevölkerung ausgerichtet gewesen sei, dann ist klar, dass eine weitere Diskussion, wenn nicht unmöglich, aber auf jeden Fall wesentlich erschwert ist. Denn eine solche Delegitimierung des Staates Israel, wie sie heute vor allem von palästinensischen Organisationen wie PLO, Hamas usw. vertreten wird, zielt direkt oder indirekt auf die Vernichtung Israels durch einen erneuten Krieg ab.
Es ist jedoch unbestritten: Selbst wenn es Einigung darüber gäbe, dass die Gründung des Staates Israel richtig war, ist damit eine Fülle weiterer Fragen aus der Geschichte Israels und der aktuellen Lage dort nicht geklärt. Aber dann wäre zumindest ein Fundament für eine solidarische Diskussion gelegt.
Der Kampf um die Frage der Gründung Israels ist in erster Linie eine Frage des demokratischen Kampfes, eine Frage im Kampf gegen Judenfeindschaft. Aber es geht auch um den Kampf gegen den Antikommunismus. Es geht um kommunistische Positionen im Kampf gegen judenfeindliche Geschichtsfälschung.
Das mutige Beispiel der kämpfenden Frauen im Iran! Solidarität mit den Kämpfen gegen das mörderische Regime im Iran
Das sich auf den Islam berufende klerikal-faschistische Regime im Iran ist schon längere Zeit mit teilweise heftigen Kämpfen konfrontiert angesichts des patriarchalischen Terrors gegen Frauen, der Unterdrückung der Nationalitäten und nationalen Minderheiten und einer sich verschärfenden wirtschaftlichen und sozialen Lage.
Die Ermordung der 22-jährigen Kurdin Masha Jina Amini, die von den Schergen des iranischen Regimes am 16. September in Teheran im Gefängnis totgeprügelt worden war, weil sie ihr Kopftuch „nicht richtig“ getragen hatte, löste eine bisher ungeahnte Welle des Protests und des Widerstands aus, die seitdem das reaktionäre Regime im Iran zunehmend erschüttert.
Den ersten Schritt machten die Frauen. Die Bevölkerung der national unterdrückten Gebiete, vor allem Kurd:innen, Jugendliche, Studierende und schließlich das Proletariat der Ölraffinerien und ölverarbeitenden Industrie schlossen sich an.
Wichtige Erfahrungen für weitere gewerkschaftliche Kämpfe gegen verschärfte Ausbeutung und Verelendung: Der Streik der Krankenhausbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen vom 4. Mai bis 20. Juli 2022 und der Streik der Hafenarbeiter:innen im Juli 2022
Kein Zweifel, unter dem Vorwand von Corona und dem Krieg in der Ukraine verschärfen die in Deutschland herrschende kapitalistische Klasse und ihr Staat gegenwärtig – in Verbindung mit immenser Militarisierung – die wirtschaftliche Ausbeutung und die soziale Verelendung. Auf der einen Seite erhöhen sich die Profite vor allem der größten Konzerne, die teilweise geradezu explodieren, zusätzlich befeuert durch die „Krisen-Subventionen“, die sie einsacken. Dem stehen auf der anderen Seite reale Lohnverluste gegenüber, da die minimalen nominalen „Lohnerhöhungen“ weit unter der Inflationsrate liegen. Und dies bei der für viele kaum mehr aushaltbaren Arbeitshetze und der immer weiter ausgedehnten Prekarisierung der Beschäftigungsverhältnisse.
Dagegen gibt es durchaus Widerstand von Arbeiter:innen und anderen Werktätigen, seien es die Streiks der Gorilla-Rider, der Streik beim Logistikunternehmen Fedex in Hessen oder der Streik des Lufthansa-Bodenpersonals. Bisher ist es den Herrschenden allerdings gelungen, Widerstand gegen die kapitalistischen Verschärfungen weitgehend zu verhindern. Umso wichtiger ist, dass es in den letzten Monaten innerhalb Deutschlands insbesondere zwei bedeutsame Streikbewegungen gab: den 77 Tage dauernden Streik der Krankenhaus-Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen und den 48-stündigen Streik der Hafenarbeiter:innen. Diese zeigen die vorhandene Kampfbereitschaft von Teilen der proletarischen Klasse und anderer lohnabhängig Beschäftigten. Ein genauerer Blick auf diese beiden Streiks zeigt aber auch Schwächen und Hindernisse, die der Ausdehnung und konsequenten Entwicklung der Streiks heute überhaupt im Wege stehen. Gerade auch daraus gilt es zu lernen. Es kommt darauf an, durch alle Kämpfe, Niederlagen und Siege in den täglichen Kämpfen hindurch auf den Weg des proletarischen Klassenkampfes zu kommen, sich darüber klar zu werden und dafür zu organisieren, vor allem den Sturz des Kapitalismus in der proletarischen Revolution zu erkämpfen.
Solidarität mit den demokratischen und revolutionärenKräften in Rojava und Nordirak:Die Aggression des türkischen Staatesin Syrien und Irak und derenUnterstützung durch die deutschenImperialisten bekämpfen!
In den letzten Wochen hat der reaktionäre Staat der Türkei seine militärische Aggression, seine Expansions- und Unterdrückungspolitik in Nordsyrien und im Nordirak verstärkt. Die radikaldemokratischen und revolutionären Kräfte dort befinden sich in einem schweren Abwehrkampf, insbesondere auch, um die erkämpften Errungenschaften in Rojava zu verteidigen. Es ist notwendig, die Solidarität und Unterstützung zu verstärken, hier in Deutschland vor allem gegen den deutschen Imperialismus als geschworenem Feind des demokratisch-revolutionären Befreiungskampfes dort und überall sonst. Klarheit ist nötig, um die Solidarität proletarisch-internationalistisch zu verstärken.
Zum 1. Mai 2022:Gegen die Strömung ankämpfen!Gegen imperialistische„Kriegs-Logik“!
Wie in einem Brennglas konzentriert sich aktuell durch den Überfall des imperialistischen Russland auf seinen Nachbarstaat, die Ukraine, nicht nur eine Fülle der großen ökonomischen, politischen und militärischen Widersprüche der imperialistischen Großmächte und kleiner reaktionärer Staaten. Es konzentriert sich auch eine ganze Fülle von Fragen, für die wirklich demokratischen, revolutionären und am Kommunismus orientierten Kräfte in Deutschland. Die Hauptfrage ist, wie vor allem gegen unseren Hauptfeind, den deutschen Imperialismus, angekämpft werden kann, der offensichtlich im aktuellen Krieg in der jetzigen Situation keine Hauptrolle spielt.
Erste Stellungnahme von Anfang März 2022:Der Krieg des russischen Imperialismus gegen die Ukraine und die Haltung des deutschen Imperialismus
Seit vielen Jahren verschärfen sich die Konflikte zwischen dem russischen Imperialismus und den imperialistischen Großmächten des Westens. Da ist die Ausdehnung der NATO im großen Maßstab nach Osten durch die Aufnahme ehemaliger Sowjetrepubliken (Estland, Lettland, Litauen) sowie osteuropäischer Länder (Polen, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, Kroatien, Tschechien und die Slowakei). Da sind große Truppenverlegungen westlicher imperialistischer Länder direkt an die Grenze Russlands, die Ausdehnung des russischen Imperialismus auf die Krim und auf Teile der Ukraine in den letzten acht Jahren mit heftigen militärischen Operationen auf lokaler Ebene vor allem im Osten der Ukraine. All das waren Vorzeichen dieses militärischen Konfliktes, der nun in dem Einmarsch der Truppen des russischen Imperialismus in das Einflussgebiet der westlichen imperialistischen Großmächte, durch den Einmarsch in den eigenständigen Staat Ukraine kulminierte.
Der deutsche Imperialismus, der immer mehr seine Rolle gegenüber dem USA-Imperialismus ausbaut, nutzt die Gunst der Stunde. Beschlossen ist einer gigantischen Ausbau der aggressiven Bundeswehr (100 Milliarden-Euro-Plan). Deren Auslandseinsätze, einschließlich der Bombardierung Serbiens und seiner Hauptstadt Belgrad von März bis Juni 1999, standen bisher weitgehend mit den Truppen anderer imperialistischer Staaten in Verbindung.
Militarisierung!
Vor kurzem wurde mit C. Breuer ein General an die Spitze des „Corona-Krisen-Stabs“ berufen, einer, der der auch schon im Militäreinsatz im Kosova und in Afghanistan war. Das ist keine Kleinigkeit. Tatsächlich ist dies nur ein weiterer Schritt einer schon seit Jahren feststellbaren, nun aber offenbar forciert vorangetriebenen Entwicklung: Im Inneren wird die „Präsenz“ der Bundeswehr in verschiedenen staatlichen und gesellschaftlichen Bereichen massiv verstärkt. Bei alledem geht es vorrangig um eins: Durch die umfassende Militarisierung im Inneren soll die „Basis“ geschaffen werden für forcierte Kriegsvorbereitungen nach außen.
Angesichts der massiven Repression gegen die vom PKK-Verbot betroffenen Genossinnen und Genossen:Die Solidarität mit allen demokratischen und revolutionären Gefangenen verstärken!
Die Repression gegen demokratische und linke Genossinnen und Genossen nimmt zu. Ein Markstein war ohne Zweifel, als sofort nach den Protesten gegen den G20 im Juli 2017 die seit vielen Jahren größte Verfolgungswelle gegen linken Protest und Widerstand begann. Immer häufiger werden Aktivistinnen und Aktivisten unter verschiedenen Vorwänden über viele Monate in Untersuchungshaft genommen. Bereits bei geringen Anlässen, die den Missmut der Repressionsorgane erregen, verhängen die Gerichte hohe Gefängnisstrafen. Das zeigen die Anklagen und Verurteilungen zu mehrjährigen Haftstrafen für Anti-Nazi- und linke Aktivitäten, aber auch gegen Proteste gegen Umweltzerstörung in den letzten Monaten. Dabei erfolgen Anklagen und Verurteilungen verstärkt aufgrund des §129a („kriminelle Vereinigung“). Dies ist immer wieder auch mit Isolierung der Gefangenen verbunden, um sie komplett aus ihren Zusammenhängen herauszureißen und fertig zu machen.
Besonders im Visier stehen hier in Deutschland Genossinnen und Genossen, die als Menschen mit Bezug zur Türkei, dem kurdischen Befreiungskampf oder auch anderen Ländern dort Befreiungskämpfe unterstützen. Unsere Solidarität mit allen demokratischen und revolutionären Gefangenen muss daher auch in ganz besonderer Weise die davon betroffenen Genossinnen und Genossen einschließen.
Gegen den Terror der bürgerlichen Klassenjustiz:Solidarität mit Ella und Lina!
Zurzeit versucht die Klassenjustiz des deutschen Imperialismus einmal mehr ganz gezielt Exempel der Abschreckung gegen fortschrittliche, antinazistische und revolutionäre Aktivistinnen und Aktivisten zu statuieren. Aktuell geht es vor allem um zwei Beispiele: Eine Aktivistin gegen die Rodung des Dannenröder Waldes verschanzt sich auf einem Baum, damit er nicht gefällt werden kann. Die Polizei versucht, sie mit lebensgefährlichen Aktionen vom Baum zu zerren und herunterzuschmeißen. Sie wehrt sich, klassische Notwehr. Was macht die Klassenjustiz daraus: Versuchter Totschlag, zwei Jahre und drei Monate Gefängnis ohne Bewährung. Die Aktivistin hat jetzt schon viele Monate lang ihre Identität gut verborgen. Niemand aus dem Bekanntenkreis hat sie verraten. Die Polizei weiß bis heute nicht, wen sie da im Gefängnis in Frankfurt-Preungesheim einsitzen lässt. Die Aktivistinnen und Aktivisten nennen sie Ella-Alle. Ella ist eine unbeugsame demokratische Kämpferin. Anders, aber ebenfalls absurd und grotesk sind die Anschuldigungen und die Inhaftierung von Genossin Lina aus Leipzig. Ihr kann nichts, aber auch gar nichts an „Straftaten“ nachgewiesen werden. Sie wurde kurzerhand einfach als Aktivistin der Leipziger Anti-Nazi-Bewegung auf Grund von lügnerischen Nazi-Beschuldigungen inhaftiert.
Vor 80 Jahren:Überfall des deutschenNazifaschismus auf diesozialistische Sowjetunionam 22. Juni 1941!
Am 1. Mai 1945 hissten Soldaten der Roten Armee auf dem Reichstagsgebäude in Berlin die rote Fahne. Diese rote Fahne stand für die siegreiche Sowjetunion, sie stand für die siegreichen Kämpferinnen und Kämpfer der alliierten Armeen und der Partisaninnen und Partisanen. Auf dem Reichstagsgebäude wehte die rote Fahne des Sieges über den Nazifaschismus, die rote Fahne, die für die Befreiung der „Verdammten dieser Erde“ steht, die rote Fahne des Proletariats. Am 8. Mai 1945 kapitulierte schließlich das nazifaschistische Deutschland. Vorangegangen war ein nach dem Überfall auf die Sowjetunion 1418 Tage andauernder mörderischer Krieg, gegen die viele Nationen und Nationalitäten umfassende Bevölkerung der sozialistischen Sowjetunion. Das war Teil eines Krieges in fast allen Teilen der Erde, in allen Ländern, in denen die nazifaschistischen Armeen und ihre Verbündeten einmarschiert waren.
80 Jahre später gilt es hier in Deutschland gezielt und eindeutig über die Verbrechen, die millionenfachen Morde des Nazifaschismus in der Sowjetunion und über die zentrale Rolle des Kampfes der Roten Armee und der Partisaneneinheiten für den Sieg der Anti-Hitler-Koalition über Nazideutschland aufzuklären.
1. Mai – Kampf für den proletarischen Internationalismus: Kampf gegen den verschärften Abschiebeterror des deutschen Staats!
Der Kapitalismus ist international. Die Arbeiterinnen und Arbeiter müssen ihre Arbeitskraft auf dem „Arbeitsmarkt“ als Ware anbieten und verkaufen. Gerade aus den vom Imperialismus abhängigen Ländern suchen diese dort Arbeit, wo sie scheinbar oder wirklich am besten bezahlt wird. Hunger und extrem elende Lebensbedingungen in vielen Ländern sind wesentliche Gründe, außerhalb des Herkunftslandes ihren einzigen Besitz, die Arbeitskraft, auf dem Markt in anderen Ländern anzubieten und zu verkaufen.
Die „moderne Völkerwanderung“ ist die unvermeidliche Folge der imperialistischen Ausplünderung und Unterdrückung der Masse der Bevölkerung dort, sie ist auch Resultat reaktionärer Kriege, welche insbesondere von den imperialistischen Großmächten geschürt werden, sowie von fürchterlichen Massenmorden. An der Haltung zur Migration scheiden sich die Geister.
Das kommunistische Erbe von Rosa Luxemburg gegen offene Feinde und falsche Freunde verteidigen!
Der diesjährige 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg wurde in den bürgerlichen Medien ausgenutzt, um wieder einmal ein Bild von ihr zu verbreiten, das sie als halbe Reformistin, lammfromme Kritikerin der Sozialdemokratie und Pazifistin erscheinen lässt. Damit wird ihr Werk, ihr ganzer politischer Kampf ins Gegenteil verkehrt. Diesen heuchlerischen Würdigungen und bewussten Entstellungen bürgerlicher, antikommunistischer und revisionistischer Kräfte ist entgegenzusetzen, wofür die Kommunistin Rosa Luxemburg in Wahrheit steht: für einen unversöhnlichen Kampf gegen Opportunismus und Reformismus, für eine wirklich revolutionäre Kommunistische Partei, für die gewaltsame proletarische Revolution zum Sturz der deutschen Bourgeoisie, für die Diktatur des Proletariats gegen das Kapital und seine Verteidiger auf der Grundlage der sozialistischen Demokratie beim Aufbau des Sozialismus und für den proletarischen Internationalismus.
Nazi-Netzwerke fest verankert in der Bundeswehr
Es wurde mal wieder bekannt, dass Nazis in der Bundeswehr, die bei den Zeitsoldaten oder dem „Kommando Spezialkräfte“ (KSK) Netzwerke gebildet haben, Munition und Waffen entwendet, gehortet und weitergegeben haben. Die Methoden der Vertuschung des Umfangs dieses Nazi-Netzwerks sind sozusagen klassisch: Erst zeigt man sich empört, dann wird gesagt, es würde ja etwas getan. Dann kommt heraus, dass alles noch viel schlimmer ist. Dann heißt es, dass alles viel komplizierter sei und alles viel schwieriger sei… und es bleibt bei kosmetischen Operationen. Nach einer Weile schläft das Thema ein und wird von anderen Themen abgelöst.
Im Kampf gegen die staatliche Faschisierung:Die Haltung zu den Refugees klärtdie Lage!
Immer krasser wird die Ausnutzung von Maßnahmen gegen Covid 19 durch den Staatsapparat, um zunehmend jeglichen Protest auf der Straße zu unterbinden, den Ausnahmezustand mit Ausgangsperren, Polizeikontrollen und Kontaktverboten durchzuproben. Kurz gesagt alles für eine künftige Bekämpfung von demokratischem und antikapitalistischem Widerstand von unten zu perfektionieren. Es war kein Zufall, dass gerade die Aktion von Seebrücke und anderen am 5. April 2020 in Frankfurt, die sich akribisch an Abstandsregeln und Ähnliches gehalten haben, von der Polizei brutal auseinandergejagt und verboten wurde – was selbst diesem oder jenem Richter zu absurd vorkam. Aber da hat sich etwas eingeschlichen:
Auch in den Reihen jener, die für die Solidarität mit den Refugees sind und für die Solidarität mit den Opfern der Nazianschläge, zuletzt in Hanau, gibt es eine gewisse Lähmung, eine Lähmung in der Diskussion und eine Lähmung in den vorgeschlagenen und durchgeführten Aktionen des Protestes und des Widerstands.
Grundpositionen zur aktuellen Lage:Verschärfung polizeistaatlicher Maßnahmen unter dem Vorwandvon Corona und die Notwendigkeit der verstärkten Solidarität
In den letzten Wochen wurde immer deutlicher, dass die geschaffene Ausnahmesituation sowohl zu einer Verstärkung polizeistaatlicher Maßnahmen als auch zum Vormarsch der Nazibewegung diente. Gleichzeitig soll die Gleichsetzung von links mit rechts Solidarität und Aktionen der Linken verhindern. Dagegen ging die Demonstration am 5. Dezember 2020 in Hamburg mit über 3000 Demonstrierenden aus Solidarität mit den von der Justiz verfolgten Aktivistinnen und Aktivisten der Kämpfe gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017 genau in die richtige Richtung.
Solidarität mit den Protesten gegen Reaktion und Polizeigewalt in Israel!
Seit Anfang Juli demonstrieren in Israel in vielen Städten täglich insgesamt mehrere tausend Menschen. Das Zentrum der Proteste ist Jerusalem. Dort protestieren jedes Wochenende ca. 10.000, überwiegend sehr junge Menschen gegen Reaktion und die brutale Polizeigewalt gegen die Demonstrierenden. Die Proteste sind spontan entstanden und es nehmen an ihnen Menschen aus allen Gesellschaftsschichten Israels teil, darunter auch viele äthiopische Jüdinnen und Juden, Araberinnen und Araber.
1 Mayıs 2024: Komünizm için mücadele uluslararasıdır!
1848’de tüm ülkelerin proletaryasına, küresel sömürü ve baskı sistemini şiddetli devrimlerle yıkmak üzere bir-leşme çağrısı yapılmasının üzerinden 175 yıl geçti. Bilimsel komünizmin yazıları, „Komünist Parti Manifestosu“, „Kapital“, „Devlet ve Devrim“, „Leninizmin Te-melleri Üzerine“ vb. o zamandan beri dünya çapında yayıldı. Büyük ilerlemeler ve büyük gerilemelerle, yalnızca Marx ve Engels’e değil, aynı zamanda 1917 sosyalist Ekim Devrimi’ne, sosyalist Sovyetler Birliği’ne ve kızıl Çin’e, tüm dünyadaki devrimci harekete açıkça yönelen bir dünya komünist hareketi ortaya çıktı.
Le 1er mai 2024 :La lutte pour le communisme est internationale est internationale !
175 ans se sont écoulés depuis l’appel de 1848, qui invitait le prolétariat de tous les pays à s’unir pour renverser le système mondial d’exploitation et d’oppression par des révolutions violentes. Les écrits du communisme scientifique, le „Manifeste du parti communiste“, „Le Capital“, „Etat et révolution“, „Sur les fondements du léninisme“, etc. ont depuis été diffusés dans le monde entier. Avec de grands progrès et de grands reculs, un mouvement communiste mondial a vu le jour, qui s’est clairement inspiré non seulement de Marx et Engels, mais aussi de la révolution socialiste d’octobre 1917, de l’Union soviétique socialiste et de la Chine rouge, du mouve-ment révolutionnaire mondial du monde entier.
1 de mayo de 2024:La lucha por el comunismo ¡es internacional!
Han pasado 175 años desde el llamamiento de 1848 al proletariado de todos los países a unirse para derrocar el sistema mundial de explotación y opresión mediante revoluciones violentas. Los escritos del comunismo científico, el „Manifiesto del Partido Comunista“, „El Capital“, „El Estado y la Re-volución“, „Sobre los fundamentos del leninismo“, etc. se han difundido desde entonces por todo el mundo. Con grandes avances y grandes retrocesos, ha surgido un movimiento comunista mundial que se orientaba claramente no sólo en Marx y Engels, sino también en la Revolución de Octubre socialista de 1917, en la Unión Soviética socialista y en la China roja, en el movimiento revolucionario mundial de todo el mundo.
