Anläßlich des Überfalls der türkischen Armee:

Solidarität mit der bewaffnet kämpfenden kurdischen Befreiungsbewegung in Rojava!

Am 9. Oktober überfiel die türkische Armee mit Kampfjets, Aufklärungsdrohnen und
Bodentruppen die kurdische Autonomieverwaltung Rojava. Rojava war dem reaktionären Regime der Türkei schon seit der Entstehung 2014 ein Dorn im Auge. Entstanden im bewaffneten Kampf gegen die faschistischen und konterrevolutionären
IS-Söldner war die „Demokratische Föderation Nord- und Ostsyrien“ erkämpft worden, die anfangs nur aus drei Gründungskantonen – Efrin, Kobane und Cizire – bestand, sich bis 2017 konsolidieren und beträchtlich ausweiten konnte. In Rojava wurde eine Art befreites Gebiet geschaffen mit einem radikal-demokratischen Programm, das sich zum Anziehungspunkt für demokratische und revolutionäre Kräfte weltweit, insbesondere für Aktivistinnen und Aktivisten innerhalb der Türkei entwickelt hat. Die Errungenschaften Rojavas insbesondere im Kampf gegen die Unterdrückung der Frauen und für die Rechte der nationalen Minderheiten (Jesiden, syrisch-arabische Minderheit) sind ein leuchtendes Beispiel weit über die  Grenzen Nord-Syriens hinweg.

Flugblatt 11/2019  Zum download als PDF

Versuchtes Nazi-Massaker an Jüdinnen und Juden in der Synagoge in Halle am 9.10.2019!

Solidarität mit der jüdischen Bevölkerung in Deutschland, die von Nazi-Massakern bedroht ist!

Am 9.10.2019 an Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, versuchte der mit automatischen Waffen, Sprengkörpern und Brandsätzen bewaffnete Nazi Stephan Balliet in die nicht von der deutschen Polizei bewachte jüdische Synagoge in Halle  einzudringen und die dort anwesenden ca. 50 jüdischen Menschen zu ermorden. Sein geplantes Nazi-Massaker übertrug er live per Video übers Internet, so dass die Nazi-Bewegung ihn bewundern konnte. Nur durch Zufall und aufgrund der Tatsache, dass dieser Nazi-Mörder lediglich selbstgebaute Waffen benutzte, konnte er nicht in die Synagoge eindringen. Der Nazi erschoss dann vor der Synagoge eiskalt eine Frau, Jana L. aus Halle, die sich bei ihm wegen des Lärms durch einen gezündeten Sprengkörper beschwert hatte, sowie Kevin S. aus Merseburg, bei seinem Versuch in einem türkischen Schnellimbiss ein Massaker anzurichten. Auf seiner Flucht verletzte er dann zwei weitere Menschen durch Schüsse schwer.

Schon kurz nach dem versuchten Nazi-Massaker auf die Juden und Jüdinnen in der Synagoge in Halle und im türkischen Schnellimbiss setzte das altbekannte System von Verharmlosung und Vertuschung von Seiten der Polizei, der bürgerlichen Politiker und der bürgerlichen Medien ein. Aktuell wichtige Aufgaben aller Anti-Nazi-Kräfte in Deutschland sind deshalb die Aufklärung über das versuchte Nazi-Massaker, der Kampf gegen das System von Vertuschung und Verharmlosung von Nazi-Verbrechen und
der Nazi-Bewegung sowie breite Solidarität mit der von Nazimassakern bedrohten jüdischen Bevölkerung!

Flugblatt 10/2019  Zum download als PDF

Zu Marx Schrift gegen Judenfeindschaft von 1844 ­– Stärken und Probleme

Bereits 1844 kämpfte Marx gegen eine aufkommende pseudolinke Judenfeindschaft. Er verfasste einen Artikel gegen Bruno Bauers bösartige Schrift „Zur Judenfrage“. Schon Rosa Luxemburg stellte klar, dass das was als „Judenfrage“ benannt wurde „eine Frage des Rassenhasses als Symptom der gesellschaftlichen Reaktion ist.“ Wie Rosa Luxemburg sagte: Für die Marx Anhänger „… existiert die Judenfrage nicht“, wie auch die „Frage der gelben Gefahr seitens der Chinesen nicht existiert.“ (November 1910)

Flugblatt 5-6/2019  Zum download als PDF

Die IAA 2019 in Frankfurt – ein Propagandaspektakel der Herrschenden

IAA, „Auto-Ideologie“ und Kapitalismus bekämpfen!

Die IAA ist ein sich jährlich wiederholendes Propagandaspektakel der herrschenden Klasse in Deutschland. Hunderttausende Besucher werden erwartet. Die IAA präsentiert sich selbst „auf der Höhe der Zeit ‟: Die Belange der Menschen stehen angeblich im Vordergrund. Denn es gehe auf der IAA angeblich um „Lösungen
für den Klimawandel‟, so der Originalton.
Es geht auf der IAA in Wirklichkeit um etwas ganz anderes. Es geht erstens um kapitalistische Geschäfte. Die verschiedenen Autohersteller konkurrieren um den größten Anteil an den weltweiten Absatzmärkten für Autos und nutzen dafür auch
die IAA. Es geht zweitens darum, die sogenannte „Auto-Ideologie ‟ zu verbreiten, einen Kult um das Auto zu inszenieren und zu propagieren. Diese Ideologie ist nicht neu. Sie existiert in Deutschland seit Jahrzehnten und hat ihren Ursprung in der Nazi-Zeit.

Flugblatt 9/2019  Zum download als PDF

Bulletins in other Languages

Information for revolutionary and Marxist-Leninist forces of all countries

Excerpts and synopsis from the publications by “Gegen die Strömung” – Organ for the Building of the Revolutionary Communist Party of Germany


 

 

Bulletin Nederlands

2004 (PDF 3 MB)
2006 (PDF 3 MB)

 

 

 

 

Bulletin Russian

1992 – 2011 (PDF 7 MB)

 

 

 

 

 

Bulletin Czech

1996 – 2006 (PDF 5 MB)

 

 

 

 

 

Bolletino Italiano

1993 – 1999 (PDF 13 MB)
2004-2011 (PDF 10 MB)

 

 

 

 

 

Bilten kurdî

1992 (2 MB)

 

 

 

 

 

Bulletin Farsi

1992-1993 (PDF 800 KB)