Massenmord durch qualvollen Hungertod, Inhaftierung und Deportation der „Zama-Zama“-Bergleute: Das ANC-Regime in Südafrika zeigt erneut sein reaktionäres Gesicht

Sechs Monate lang wurden in einer stillgelegten Gold-Mine in Südafrika mehrere Tausend sogenannte „illegale“ Bergleute unter Tage von Nahrung, Wasser und Strom abgeschnitten. Unter den Augen der Öffentlichkeit. Sie sollten entweder qualvoll verhungern oder sich ergeben. „Wir werden sie ausräuchern!“ hieß es von Seiten der ANC-Regierung. Mehr als hundert Verhungerte sind bisher erwiesen. Von vielen Seiten wird nun zu Recht an das Massaker der ANC-Polizei an den streikenden Bergleuten in Marikana 2012 erinnert.

Ein genauerer Blick zeigt mehreres: Erstens handelt es sich um ein geplantes Verbrechen des reaktionären Regimes, das in Südafrika an der Macht ist. Zweitens wird noch einmal besonders krass deutlich, dass der heutige ANC mit dem ANC, der jahrzehntelang den Kampf gegen das Apartheidregime in Südafrika führte, außer dem Namen nichts mehr gemein hat. Drittens zeigt sich, dass es nichts als ein demagogisches Ablenkungsmanöver ist, wenn sich die ANC-Regierung mit an die Spitze internationaler Kampagnen gegen eine angebliche „Apartheid“ in Israel stellt. Es geht darum, von den Ausbeutungs- und Unterdrückungsverhältnissen abzulenken, die heute in Südafrika herrschen und die für die große Mehrheit der schwarzen Bevölkerung besonders krass sind. Nur wenige erinnern auch daran, dass das ANC-Regime fest an der Seite der Judenfeinde von Hamas, Iran und der Türkei steht und was das mit der Klage der Regierung Südafrikas vor dem IGH in Den Haag wegen angeblichen „Völkermords durch Israel“ zu tun hat.

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