Archiv der Kategorie: Flugblätter 2026

Ein Prüfstein für die korrekte Haltung zu Nazifaschismus und deutschem Nationalismus: Warum die BombardierungDresdens 1945 richtig war

Alljährlich gibt es am 13. Februar das „Gedenk“-Ritual zur Bombardierung Deutschlands durch die Luftwaffe der Anti-Nazi-Verbündeten und insbesondere zur Bombardierung Dresdens im Februar 1945. Neben den „offiziellen“ Ritualen mit Menschenkette marschierten dieses Jahr über 1.000 Nazis (von über 2.000 Polizisten geschützt) durch Dresden, denen sich über 3.000 Demonstrierende entgegenstellten, um den Aufmarsch zu verhindern. Die Nazis sprechen vom „Bombenholocaust“. Auf einem Transparent ist zu lesen: „Gestern Dresden – heute Gaza“. Da gibt es in der Tat EINEN wichtigen Zusammenhang: Wer heute die Bombardierung von Hamas-Stellungen prinzipiell ablehnt, weil auch Zivilbevölkerung betroffen ist, hat auch kein Problem, die Bombardierung Deutschlands bzw. Dresdens „prinzipiell“ abzulehnen. Denn auch davon war ja Zivilbevölkerung betroffen. Bei allen Varianten, die durchaus zu beachten sind: Hier ist eine gemeinsame Wurzel der geschichtsrevisionistischen Propaganda gegen den Krieg der Anti-Nazi-Koalition und der antiisraelischen Propaganda heute, die bis hinein in die Reihen ehrlicher antifaschistischer Kräfte ihre Wirkung entfaltet.

Die klassischen Berliner Parteien plus an der AFD orientierte Kräfte „argumentieren“ im Kern ähnlich wie Nazis, auch wenn sie andere Varianten benutzen: Die völlig berechtigte und notwendige Bombardierung der Städte Nazi-Deutschlands während des Zweiten Weltkriegs wird als angebliches Kriegsverbrechen verleumdet.

Es erscheint aus all diesen Gründen nötig, möglichst umfassend dieses Lügengebäude argumentativ zu widerlegen und zu klären, warum die Bombardierung deutscher Großstädte im Zweiten Weltkrieg richtig war.

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„Querfront, Querfront über alles“? Warum die „Querfront“-Ideologie grundfalsch ist

Wer kennt es nicht aus der politischen Arbeit: Hier und da muss ein
Zugeständnis gemacht werden, ein „kleiner Kompromiss“ muss geschlossen
werden. Es geht um einen Raum, eine Demoanmeldung oder
Ähnliches. Wer behauptet, dass es bei der politischen Arbeit ohne solche
kurzen Kontakte zu Feinden geht, der lügt sich in die Tasche. Und
dann? Der nächste Schritt? Und der übernächste Schritt? Geht es dann
von der kurzen Absprache zum „Bündnis“ und schließlich zur sogenannten
„Querfront“ über?

Flugblatt Januar 2026 als PDF zum download